Schon gewusst?
99 66 – Ruf mich nicht an, setze Gänsefüßchen: typografische Anführungszeichen werten Texte auf
Korrekt gesetzte Anführungszeichen, etwa für Zitate, geben einem Text den richtigen Schliff – nicht nur, was die Optik anbetrifft. Leider wird heute vielfach, weil man’s meistens nicht besser weiß, das so genannte Zollzeichen (befindet sich auf der Tastatur über der Raute) genutzt. Eine Anführung ist das dann allerdings nicht ... Die aber braucht man, wenn man sich mittels Zitaten verewigen, einen Promi oder Experten zu Wort kommen lassen will oder schlicht etwas hervorheben möchte.
Kleine Eselsbrücke zum Merken: „99/66“ – oder: 99 („) und 66 (“).
Die Tropfenform unserer deutschen Gänsefüßchen dient übrigens zur Unterscheidung des Kürzel Zoll. Daneben gibt es noch die (seltenen) deutschen »Guillemets« mit einer Spitze nach innen.
Die typografischen Anführungszeichen sind von Sprache zu Sprache teilweise unterschiedlich, so werden im Englischen z. B. beide Zeichen oben gesetzt.
Beim Apostroph gibt es die gleichen Regeln, ein korrektes typografisches Apostroph erinnert an die Zahl 9 und wird häufig mit dem Betonungszeichen (Akzent) verwechselt. Wesentlich schlimmer ist heute allerdings der wahllose Umgang mit dem schönen Zeichen – hier spricht man gern von Apostrophen-Katastrophen oder Apostrophen-Alarm. Allzu oft erscheint es nämlich inzwischen an Stellen, wo es eigentlich gar nicht hingehört. Da wird aus Sonntags dann schnell schon einmal Sonntag’s ...
Kleine Eselsbrücke zum Merken: „99/66“ – oder: 99 („) und 66 (“).
Die Tropfenform unserer deutschen Gänsefüßchen dient übrigens zur Unterscheidung des Kürzel Zoll. Daneben gibt es noch die (seltenen) deutschen »Guillemets« mit einer Spitze nach innen.
Die typografischen Anführungszeichen sind von Sprache zu Sprache teilweise unterschiedlich, so werden im Englischen z. B. beide Zeichen oben gesetzt.
Beim Apostroph gibt es die gleichen Regeln, ein korrektes typografisches Apostroph erinnert an die Zahl 9 und wird häufig mit dem Betonungszeichen (Akzent) verwechselt. Wesentlich schlimmer ist heute allerdings der wahllose Umgang mit dem schönen Zeichen – hier spricht man gern von Apostrophen-Katastrophen oder Apostrophen-Alarm. Allzu oft erscheint es nämlich inzwischen an Stellen, wo es eigentlich gar nicht hingehört. Da wird aus Sonntags dann schnell schon einmal Sonntag’s ...
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