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Blocksatz und Webdesign? Eine ganz böse Falle – Löcher, die keiner braucht Nur weil es technisch möglich ist, ist es nicht gleich sinnvoll und ästhetisch! Nicht nur, dass der Leser den Anfang und das Ende des Satzes suchen muss und damit beim Lesen behindert wird, ...
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Schon gewusst?

Blocksatz und Webdesign? Eine ganz böse Falle –
Löcher, die keiner braucht

Nur weil es technisch möglich ist, ist es nicht gleich sinnvoll und ästhetisch!
Nicht nur, dass der Leser den Anfang und das Ende des Satzes suchen muss und damit beim Lesen behindert wird, es entstehen auch unschöne Leerräume, die das Satzbild zerstören.
Ein guter Blocksatz will gekonnt sein und händisch bearbeitet werden. Für Webseiten ist er also völlig ungeeignet. Das gilt ebenso für Newsletter-Design und Facebook-Seiten.
Der Grund ist simpel: Im Web gibt es keine intelligente Silbentrennung, die für einen guten Blocksatz verantwortlich ist. Je nach Endgerät weist ein Text im Web eine andere Laufweite auf, so dass sich der Umbruch verändert. Feste Trennungen sind also ein echtes Problem. In Printmedien ist der Satz gesetzt und verändert sich nicht, Programme wie InDesign bieten zahlreiche Möglichkeiten, einen Blocksatz perfekt zu gestalten. Die Mittel stehen uns zumindest bis heute im Web nicht bzw. nur mit JavaScript (Hyphenator) zur Verfügung. Dies geht zu Lasten der Ladegeschwindigkeit und hat den Nebeneffekt, dass der Text von Screenreadern silbenweise gelesen wird.

Fazit: I Love Whitespace, aber nicht im Blocksatz!



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