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Responsive Webdesign – Wettbewerbsvorteil durch mehr Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit mit reaktionsfähigen Webdesign für Corporate Websites

Responsive Webdesign basiert darauf, dass alle Inhalte einer Webseite mittels CSS Media Queries mit jedem Gerät vernünftig abrufbar sind. Entsprechend der Displaygröße passt sich das Webdesign automatisch an das jeweilige Endgerät an. Laut der Umfrage des Marktforschungsunternehmens Goldmedia, im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), nutzen 43 Prozent der Befragten das Internet täglich via Smartphone. Das Telefonieren landet mit 42 Prozent auf Platz 2. Da die Zugriffe über mobile Endgeräte kontinuierlich wachsen und 2011 schon mehr mobile Geräte verkauft wurden als Desktop-Rechner, wird dieses Thema immer wichtiger.

Ist die Website beispielsweise mit einem QR-Code auf einer Visitenkarte verknüpft, muss diese natürlich auch via Smartphone lesbar sein. Denn: Was passiert, wenn ein Kunde nur Öffnungszeiten oder Kontaktdaten abrufen möchte oder einfach nur im InterCity mit WLAN das Web durchsucht und dabei auf eine Seite gelangt, die mit dem Endgerät nicht oder nur schwer lesbar ist? Oder wenn der Desktop-Rechner schon ausgeschaltet ist und das Tablet zum Recherchieren oder zum Couchsurfing verwendet wird? Oft ist es so, dass klassische Webdesigns zwar auf Tablets halbwegs gut angezeigt werden, aber die Fingersteuerung nicht funktioniert, weil das so genannte User Experience Design (UX-Design) und die Usabilty für große Displays ausgerichtet ist. Wer häufig mit dem iPad unterwegs ist, kennt das Problem: Bei jedem Neuladen der Seite muss diese erst mit zwei Fingern vergrößert und hin- und her geschoben werden, um navigieren zu können. Ein solches Nutzererlebnis (UX-Design) kann hier nur negative Emotionen auslösen.
Ein Responsive Webdesign schafft hier Abhilfe und macht Corporate Websites deutlich attraktiver. Ein Webdesign nur für mobile Endgeräte oder eine App ist für Corporate Websites nicht nötig, weil das Responsive Webesign reaktionsfähig ist und sich an das jeweilige Zugangsgerät anpasst.

Allerdings: Der Aufwand dieser Technik kann für den Programmierer sehr unterschiedlich sein. So gibt es z. B. Möglichkeiten, die Reaktionszeiten der mobilen Seite deutlich zu beschleunigen. Bilder etwa können nur verkleinert angezeigt oder entsprechend skaliert und angepasst werden, so dass Ladezeiten deutlich kürzer werden. Unter Umständen können sie, wenn es die Inhaltsstrategie erlaubt, auch weggelassen werden.
Logo oder andere Grafiken sollten für die neuen Retina-Displays, die eine andere Auflösung verlangen, optimiert sein – ohne Optimierung werden Grafiken unscharf. Wird beim Webdesign mit Vektorgrafiken gearbeitet, entsteht allerdings nur geringer Mehraufwand für den Webdesigner.
Insgesamt hängt der Arbeitsaufwand – wie so häufig – ganz vom vorhanden Budget und dem Know-how des Entwicklers ab.

Was die Gestaltung von Responsive Webdesigns angeht, ist der Workflow für Grafiker, die Grundlagenwissen des Rasterlayouts beherrschen, im Grunde nicht anspruchsvoller und nichts Neues. Sind Raster doch seit langem ein verbreiteter Standard für jeden Gestalter. Das Responsive Grid ist in dem Fall nur eine Erweiterung des Raster-Gestaltungsprinzips und keine Entwicklung durch das Web 2.0. Wichtig ist dabei, sich nicht einschränken zu lassen und nur im Raster zu denken.
Denn: Einschränkungen im Web waren gestern, dank HTML5 und CSS3 gibt es für Webdesigns unzählige neue Gestaltungsfreiheiten.



Vom Gestaltungsraster im Print zum Responsive Grid im Onlinebereich – das Handwerkszeug eines jeden Gestalters

Gekonnt eingesetzt schränken die Grundlagen von Rastersystemen die kreative Freiheit nicht ein. Sie verhindern viel mehr willkürliche Designs und lassen statt dessen abwechslungsreiche, wohl proportionierte Layouts entstehen.

Gestaltungsprinzipien sind seit jeher Voraussetzungen für eine ausgewogene Gestaltung. Schon Leonardo da Vinci hat das im 15. Jahrhundert erkannt, den Goldenen Schnitt analysiert, studiert und den Zusammenhang zur Kunst hergestellt. Das Naturgesetz der Ästhetik können wir bei genauer Betrachtung überall in Natur, Kunst, Fotografie und in der Architektur wiederfinden.
Für den Grafiker sind die Gestaltungsprinzipien ihr ästhetisches Naturgesetz – sie dienen dazu, die nötige Harmonie zu erzeugen, die ein gutes Layout braucht.
So entsteht, durch die Hilfskonstruktion, die Ordnung schafft, die nötige Balance. Das Ergebnis ist eine harmonische Komposition. Dabei muss das Layoutkonzept nicht berechnet werden, das Verhältnis von ausgewogenen Proportionen wird von einem Gestalter oft intuitiv angewendet.
Auch Nutzer ohne gestalterisches Verständnis haben die natürliche Anlage, Muster und deren Aussagekraft zu erfassen. Sie werden unbewusst wahrgenommen. Und darum geht es ja im wesentlichen bei gutem Design: Nicht nur um eine hübsche Grafik, sondern darum, eine Botschaft zu transportieren.



„Gutes Design ist so wenig Design wie möglich.“ Dieter Rams





Responsive Webdesign und moderne Responsive Grids für Internetseiten sind in Zukunft nicht mehr wegzudenken, ebenso wenig wie Rastersysteme für Printmedien, die vom Grafikdesigner eingesetzt werden.

Folgendes Video erklärt auf einfache Weise die Funktionalität von Responsive Webdesign.



Haben Sie Interesse an einem Webdesign, das auch auf dem kleinsten Bildschirm funktioniert? Wir beraten Sie gern – zum Thema Responsive Webdesign und mobile Marketing wie QR-Codes.

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